Papierlexikon

ECF

elementarchlorfrei oder chlorarm
Zellstoffe zur Herstellung dieser Papiere sind ohne Elementarchlor gebleicht worden, Chlorverbindungen - insbesondere Chlordioxid - kamen aber zum Einsatz. ECF-Papiere gelten nicht als chlorfrei gebleicht nach DIN 6730.
Bleichen, Chlorbleiche

Echtpergament

(engl.: vegetable parchment), eine mit Hilfe von Chemikalien dauerhaft fettdicht und naßfest gemachtes Zellstoffpapier; industriell erstmals 1861 in England hergestellt. Es entsteht in mehreren getrennten Arbeitsgängen.

Egoutteur

Wasserzeichen

Einjahrespflanzen

Pflanzenarten, die jährlich geerntet werden und für den chemischen Aufschluß als Faserstoff für die Papierherstellung geeignet sind, z.B. Stroh, Esparto, Bagasse, Linters, Hanf, u.a.

Einlage

Bei Faltschachtel-Karton die innenliegende Schicht.

Einstufige Papierhersteller

Papierfabriken, die weder ihre Vorprodukte (Faserstoffe) selbst herstellen noch sich in der Weiterverarbeitung betätigen. Sie beschränken sich auf eine einzige Produktionsstufe, die Papierherstellung. Im Gegensatz dazu stehen die sogenannten integrierten Papierfabriken.

Elefantenhaut

Geschützter Markenname für einen auf Papierbasis entwickelten, extra zähen Werkstoff mit einer typischen Aderung und besonders hohen Festigkeitwerten. Das Material ist imprägniert und besonders kratz- und scheuerfest.

Elektrosensitives Papier

Spezialpapier, das auf elektrische Spannung und Wärme reagiert und sich an den entsprechenden Stellen schwarz verfärbt. Das Telefax- Papier ist ein Beispiel für die Anwendung elektrosensitiver Papiere.

Elfenbeinkarton

Karton, der durch seine Stoffzusammensetzung und Fertigungsart eine besonders weiße Färbung und elegante Durchsicht hat.

EMAS

Eco Management and Audit Scheme
EU-Öko-Audit-Verordnung 1836/93 der Europäischen Union.
Nicht zu verwechseln mit DIN ISO 14001 Umweltmanagementsysteme.

Endlospapier

Rollen-Druckpapier für Endlos-Druckmaschinen zwischen 40-80 g/m2, meist holzfrei, aber auch Papiere mit unterschiedlich hohen Anteilen von Sekundärfasern.

Entrinden

ist der erste Arbeitsgang bei der Herstellung von Faserstoff aus Holz. Da die Baumrinden für die Papierherstellung unbrauchbar sind, werden sie zuvor maschinell entfernt, sie dienen dann zur Erzeugung von Energie.

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Entwässerung

Vorgang auf dem Sieb einer Papiermaschine. Dort erfolgt die eigentliche Blattbildung durch das Ablaufen des in der Fasersuspension enthaltenen Wassers durch das Sieb. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Entwässerung.

Esparto-Papier

Weiche und voluminöse Druckpapiere aus Espartogras, die besonders opak (undurchsichtig Opazität) sind. Sie sind relativ maßhaltig (eingeschränkte Hygroskopizität).

Etikettenpapier

Spezielles Papier für die Herstellung von Etiketten. Es muß gute drucktechnische Eigenschaften aufweisen, aber vor allen Dingen auch den speziellen Anforderungen beim Etikettieren genügen. Qualitätsanforderungen können sein: Nassfestigkeit, Rollneigung, Reißfestigkeit, Bruchwiderstand, Laugendurchlässigkeit , Stanzfestigkeit u.a.

EUCA

- engl. = eucalyptus pulp
- franz. = cellulose d´ eucalyptus
- deutsch = Eukalyptuszellstoff

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